Die Grafschaft Ehlendarre liegt im Westen Lievlands und ist vor allem geprägt vom Fluss Ehle, der die Aroseen nach Westen hin entwässert. Entlang der Ehle gibt es fruchtbare, trockengelegte Moore. Im Westen beginnt das Nebelmoor jenseits der hügeligen Ausläufer der Roberek, die hier Wittekamm genannt werden. Jenseits der Grenze leben wilde Stämme, manchmal auch Orks. Zum Schutz vor ihnen wurden dort befestigte Stützpunkte angelegt. Dabei handelt es sich meist um Vesten mit Holzpalisaden.

Die Bevölkerung lebt im Osten von der Landwirtschaft und vor allem von der Viehzucht. Milch- und Käseprodukte werden auch exportiert. Im Westen gibt es vor allem Schäfer, die in den Hügeln leben, sowie Torfstecher, die ihre Ware als Brennmaterial in großen Teilen des Landes verkaufen, vor allem aber in Granbrüggen, wo Holz eher rar ist.

Die Grafen von Ehlendarre sind für ihre Frömmigkeit bekannt. So stifteten sie vor langer Zeit ein bekanntes Kloster der Heiligen Dreieinigkeit in den Bergen im Südwesten der Grafschaft. Dort werden alle Grafen von Ehlendarre und ihre Familienmitglieder beigesetzt.

Über die Ehle findet auch Handel mit den Ländern jenseits des Nebelmoores statt. Dies ist jedoch ein gefährliches Unterfangen, da Schiffe auf Grund laufen können und es oft Überfälle von Wilden gibt. Es gilt als großes Abenteuer, sich einer Handelsexpedition durch das Nebelmoor nach Westen anzuschließen.