Im südwestlichen Zipfel Lievlands befindet sich die Grafschaft Hüttingen. Hier liegen die Roberek, ein Gebirge, das reich an Bodenschätzen ist. Vor allem der Abbau von Eisenerz prägt die Grafschaft. Das Erz wird in den vielen Siedlungen entlang der in den Bergen entsprungenen Flüsse verhüttet, woher auch der Name der Grafschaft stammt.

In den Roberek sind aber auch andere Metalle, insbesondere Edelmetalle wie Gold und Silber, zu finden. Außerdem wurden den Bergen in den letzten Jahrzehnten vermehrt Edelsteine abgerungen.

All dies hat Hüttingen schon immer zu einer sehr reichen Grafschaft gemacht. Der Graf von Hüttingen und seine Ritter verfügen über wenige Soldaten, die zudem meistens damit beschäftigt sind, die Minenarbeiter zu überwachen. Wenn es jedoch nötig ist, heuert der Graf große Söldnerheere an.

Die Grafschaft unterteilt sich in fünf Ritterlehen: Windstieg, Hohenzinn, Isenwerk, Rominor und Gränglimm. Hüttingen ist die jüngste Grafschaft Lievlands. Sie entstand im Jahre 1161, als nach der Unterwerfung des Königreichs Rolöchstein die eroberten Gebiete Lievland hinzugefügt wurden. Der Graf von Hüttingen hat häufig mit Rebellen zu kämpfen, die das Königreich Rolöchstein wiederherstellen wollen.