Thalerau ist ein Ritterlehen der Grafschaft Weißenfels, wo es den mittleren Teil der Grafschaft ausmacht. Es grenzt im Südwesten an Lohenhain, im Westen an Rebenburg, im Nordosten an Weißenfels und Kridebruch und im Süden an das Land Zarorien. Im Norden besitzt Thalerau außerdem einen Anschluss an den Großen Arosee.

Die größten Orte des Lehens sind Rothenborn, Glamkenscheid, Weizenwalde, Wehrfels und Lohenbruch. Thalerau durchfließen mehrere kleine Bach- und Flussläufe. Die Hauptadern sind die Windige, der Pützbach, der Lohenquell und der Wend. Davon ist nur die Windige abWehrfels und der Pützbach ab Weizenwalde mit kleinen Frachtbooten befahrbar.

In der Auenlandschaft, die den größten Teil des Landschaftsbildes ausmacht, wird vorherrschend Weizen und Lein und im Süden des Lehens, an der gemäßigten Hügellandschaft um die Siedlung Glamkenscheid, Tabak angebaut. An den Uferregionen des Arosees wird außerdem Fischfang und Muschelfischerei betrieben. Das Grenzgebirge im Südwesten ist stark bewaldet und geht auf zarorischer Seite in die Region Nerg über.

Das Lehen wird von dem ersten Ritter zu Weißenfels, Ritter Baldram von Thalerau verwaltet. Er bewohnt zusammen mit seiner Frau Gundlind das Rittergut Schwanau, nahe des Hafenortes Rothenborn im Norden. Sein Sohn Gregor lebt in Sturmwacht als Knappe von Ritter Ludger von Esche. Seine Tochter Mathilde lebt in Weißenfels und ist Hofdame im Gefolge der Gräfin Isolde Luise von Weißenfels.

Das Wappen derer von Thalerau zeigt in Grün eine goldene Herzmuschel unter gekappten silbernen Wellensparren.

Wappen Thalerau